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Pressemitteilung: Kabinettsbeschluss in Baden-Württemberg zu Studiengebühren für ausländische Studierende

Am Dienstag, den 25. Oktober hat das grün-schwarze Kabinett in Baden-Württemberg die Einführung von Studiengebühren für ausländische Studierende in Höhe von bis zu 1.500 Euro pro Semester beschlossen. “Das heißt: Es können nur Menschen einen Abschluss machen, wenn sie über ausreichend Geld verfügen. Baden-Württemberg wird nicht mehr die bestqualifizierten Menschen anziehen, sondern vor allem Reiche, die sich Bildung kaufen können”, so Maimouna Ouattara, Sprecherin des Bundesverbands ausländischer Studierender (BAS).”Dies steht im Widerspruch zu den Zielen der Hochschulen, besonders qualifizierte Personen für die Wissenschaft zu gewinnen. Es steht auch im Widerspruch zum Ziel, durch mehr personellen Austausch mehr Sensibilität für globale Probleme zu entwicklen, die Internationalität zu fördern und den Kontakt zwischen Deutschen und der Welt zu intensivieren. Und es steht im Widerspruch zu einer Politik, mehr und besser ausgebildete Fachkräfte für den Arbeitsmarkt anzulocken.Diese Entscheidung stellt einen wissenschaftpolitischen und ökonomischen Unsinn dar, mit dem kurzfristig Haushaltslücken zulasten der Zukunft sowie der sozialen Gerechtigkeit geschlossen und Stammtischparolenwählende bedient werden sollen.” Pressemitteilung: Kabinettsbeschluss in Baden-Württemberg zu Studiengebühren für ausländische Studierende weiterlesen

Bündnis90/Grüne für Einführung neuer Hürden für ausländische Studierende

Fraktionsvorsitzende im Landtag Baden-Württemberg Edith Sitzmann spricht sich für Studiengebühren von bis zu 2000 Euro je Studienjahr aus

Nachdem sich die Grünen als stärkste Kraft nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg für die Abschaffung der Studiengebühren feiern ließen, sollen nun ausländische Studierende diskriminiert werden.

„Die Finanzierung des Studiums ist eine der größten Hürden für ausländische Studierende“ erläutert Peixin Xian, Sprecherin des Bundesverbands ausländischer Studierender (BAS).… weiterlesen →

Rechnungshof Baden-Württemberg wünscht Studiengebühren von 2000 Euro je Semester

Bundesverband ausländischer Studierender kritisiert den Vorschlag des Landesrechnungshofs als politisch unverantwortlich.

Der Landesrechnungshof Baden-Württemberg wünscht sich in seiner gestrigen Pressemitteilung Studiengebühren für bestimmte ausländische Studierende, sogenannte „Langzeitstudierende“ und Studierende in berufsbegleitenden Studiengängen sowie die Streichung von Studienplätzen.
„Der Staat soll sich offensichtlich, geht es nach den Wünschen des Landesrechnungshofes, möglichst aus dem Hochschulbildungssektor herausziehen“, erläutert Pierre Vicky Sonkeng, Vorstandsmitglied des Bundesverbands ausländischer Studierender (BAS).… weiterlesen →

Sächsische Hochschulen künftig durch ausländische Studierende finanziert

Sachsen: Die Leipziger Hochschule für Musik und Theater (HMT) macht vor, was andere Hochschulen Sachsens demnächst nachahmen können: durch Studiengebühren nur für ausländische Studierende soll eine Grundfinanzierung der Hochschule erreicht werden.

„Dies ist ein Dammbruch in der Frage der Hochschulfinanzierung. Wesentliche Teile der Hochschule werden nicht mehr durch die öffentliche Hand, sondern durch wohlhabende Studierende finanziert.… weiterlesen →