Schlagwort-Archive: uni-assist

Unhaltbare Situation bei uni-assist

Auslagerung von Hochschulaufgaben nicht nur zulasten ausländischer Studierender, sondern auch zulasten der Mitarbeiter*innen

Zum angekündigten Warnstreik der Mitarbeiter*innen von uni-assist e.V. durch die Gewerkschaft ver.di äußert sich Maimouna Ouattara, Sprecherin des Bundesverbands ausländischer Studierender (BAS):

„Die Beschäftigten werden offensichtlich seit Jahren nicht nach Tarif bezahlt. Die Hochschulen begehen strukturell und vorsätzlich Tarifflucht.… weiterlesen →

Bewerbungsdienst uni-assist versagt erneut – trotz hoher Gebühren

In einer Mitteilung an die Hochschulen teilt der Bewerbungsdienstleister „uni-assist“ den Hochschulen mit, dass der eigentlich anvisierte Service erneut nicht eingehalten werden kann.

Obwohl jedes Jahr werden stolz neue Höchstzahlen bei Bewerbungen ausländischer Studierender/Studienbewerber*innen verkündet werden und die Entwicklung absehbar ist, schafft es der spezialisierte Dienstleister für die Hochschulen „uni-assist“ trotz hoher Gebühren für die Bewerbenden nicht, die Abarbeitung abzuleisten. So war uni-assist in der Bewerbungsphase tagelang nicht erreichbar. Anrufer*innen flogen einfach aus der Leitung, statt mit einer Ansage informiert zu werden. Weiterlesen

uni-assist schröpft ausländische Studierende

Knapp 6 Millionen Euro nahm der „Dienstleister“ uni-assist laut Berechnungen* des Bundesverbands  ausländischer Studierender (BAS) durch Bewerbungen von ausländischen Studierenden an deutschen Universitäten und Hochschulen allein zum Wintersemester 2016/17 ein. Weiterlesen

Uni-(R)assist: Hochschulen müssen illegales Outsourcing stoppen

Das Online-Portal uni-assist steht wegen der Diskriminierung ausländischer Studienbewerbungen erneut in der Kritik. Im Auftrag von 180 Hochschulen – Tendenz steigend – prüft diese Sammelstelle Bewerbungen und erhebt dafür ein Entgelt von nicht-europäische Studieninteressierten, während der Service für Europäer kostenfrei ist. Dieses strukturell rassistische Verfahren hat zum Ziel, die Kosten von der eigentlich dafür verantwortlichen öffentlichen Hand auf die einzelnen jungen Menschen zu verlagern.

Neuerdings bestehen aber juristische Zweifel darüber, ob die Hochschulen als Körperschaften des öffentlichen Rechts ihre formale Zuständigkeit für den hoheitlichen Akt der der Zulassung und Einschreibung überhaupt an einen privaten Verein übertragen darf – auch wenn dieser eine eigene Ausgründung ist. Weiterlesen

Farbe bekennen und Integration fördern: Voraussetzungen für den Hochschulzugang für Geflüchtete schaffen

„Immer noch dominieren Hürden, es gibt viele rechtliche Unklarheiten, Abstimmungsprobleme und Hindernisse und zu wenig Personal an den Hochschulen, die Geflüchtete beraten, orientieren und unterstützen können.“ Zu diesem niederschmetterten Resümee kommt Pierre Vicky Sonkeng, Sprecher des Bundesverbands ausländischer Studierender (BAS). „Hier wurden bisher viele Chancen verpasst und notwendige Schritte nicht eingeleitet, um sich auf die Studienaufnahme Geflüchteter ausreichend vorzubereiten“, so Sonkeng weiter. Der BAS fordert die Öffnung der Hochschulen, den Abbau von Bürokratie und diskriminierenden Regelungen und eine angemessene, zeitlich ausreichende und nachhaltige Ausstattung der Hochschulen. Weiterlesen

Studium von Flüchtlingen – nur theoretisch erwünscht

Anvisierte Maßnahmen sind wissenschaftlich überholt und sind nach schnellen Ankündigungen noch lange nicht eingerichtet, benötigte Maßnahmen werden nicht finanziert

Am morgigen Donnerstag berät der Haushaltsausschuss des Bundestags über den Haushalt. Hierbei geht es auch um Mittel für die Aufnahme des Studiums von Geflüchteten an den Hochschulen. Hier fordert der BAS die Politiker*innen der Bundestagsparteien aus, den Hochschulen schnell und lösungsorientiert benötigte Gelder bereit zu stellen. Weiterlesen

Uni-Assist greift ausländischen Studierenden noch tiefer in die Tasche

Hochschulen erhöhen die Zugangsgebühren kräftig

Gestern berichtete der Tagesspiegel, dass die geplante Erhöhung der Gebühren des Vereins uni-assist von den Hochschulen beschlossen worden sei. Künftig müssen Studienbewerber mit ausländischen Bildungsabschlüssen nun deutlich höhere Gebühren zahlen, möchten Sie an einer deutschen Hochschule studieren. Weiterlesen

Studienplatzvergabe für Studierende aus dem Ausland soll teurer werden

Selbstbedienungsmentalität und Abzocke durch uni-assist bei Handel mit öffentlichen Gütern

Am 28. März lädt „uni-assist e.V.“ zu seiner Mitgliederversammlung ein. Auf der Tagesordnung stehen Anträge, die Gebühren kräftig zu erhöhen. So sollen die Erstbewerbungsgebühren für Studierende aus der EU von 43 auf 75, die von Studierenden von außerhalb der EU von 68 auf 75 Euro steigen.… weiterlesen →

uni-assist: Diskriminierung abschaffen!

Gemeinsame Pressemitteilung des freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) e.V. und dem Bundesverband ausländischer Studierender (BAS)

Auf seiner Mitgliederversammlung am vergangenen Wochenende erklärte der fzs die Ablehnung der derzeitigen rassistischen Praxis der Hochschulbewerbung über uni-assist und fordert die Hochschulen auf, dort nicht länger Mitglied zu sein. Weiterlesen

Außer Spesen nichts gewesen

Kompliziertes Studienbewerbungsverfahren für ausländische Studierende dauert lange, ist teuer und frustriert

‚Außer Spesen nix gewesen‘ – das denken sich in diesen Tagen wohl viele ausländische Studierende, die sich auf einen Studienplatz über den Hochschuldienst uni-assist beworben haben. Rund ein Viertel der Bewerbungen scheidet bereits nach der Vorprüfung aus, lediglich der Rest geht überhaupt erst in die Zulassungsverfahren der Hochschulen ein.[1]

„Das Verfahren ist für die ausländischen Studierenden mit hohen Kosten verbunden, häufig nicht transparent und die Bearbeitung dauert lange“ sagt Johannes Glembek, Geschäftsführer des Bundesverbands ausländischer Studierender (BAS).… weiterlesen →