Niedersächsischer Landesrechnungshof schlägt Studiengebühren von 1500 Euro pro Semester vor

Bundesverband ausländischer Studierender kritisiert den Vorschlag des Niedersächsischen Landesrechnungshofs als politisch unverantwortlich und unbegründet

Der Niedersächsische Landesrechnungshof schlägt laut NDR.de Studiengebühren für ausländische Studierende in Höhe von 1500 Euro vor. Zum einen könnten mit diesen Einnahmen die „maroden“ Hochschulfinanzen saniert und zum anderen die hohen Kosten der Studiengänge aufgefangen werden.

„Kurz nach Abschluss des „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ soll sich der Staat nach Wünschen des Landesrechnungshofes aus der Finanzierung der Hochschulen verabschieden und den ausländischen Studierenden in die Tasche greifen“, erläutert Maïmouna Ouattara, Sprecherin des Bundesverbands ausländischer Studierender (BAS), die weiter ausführt: „Studiengebühren in Höhe von 3000 Euro im Jahr können sich trotz gegenteiliger Behauptungen viele ausländische Studierende nicht leisten.… weiterlesen →

Der BAS fordert die sofortige Rückholung von zwei abgeschobenen Studentinnen

Nach Mitteilung der Hochschule Neubrandenburg (HSNB) und des Präsidenten des Studierendenparlaments der Hochschule Neubrandenburg wurden am 15.05.2019 zwei Studentinnen des Fachs Soziale Arbeit (FB SBE) kurz vor der Abschlussphase abgeschoben.

Das Dekanat des Fachbereichs Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung sowie der AG “Pro Bleiberecht im Studium” der HSNB sprechen in einer Stellungnahme vom 11.6.… weiterlesen →

Liberalisierung des BAföG notwendig

Zur heutigen Beratung des Themas BAföG durch den Bildungsausschusses des Bundestages fordert des Bundesverband eine Liberalisierung des BAföGs: Herkunft und Alter dürfen kein Ausschlusskriterium mehr sein.

„Die aktuellen BAföG-Regelungen schließen zu viele Menschen aus“, so Maimouna Ouattara, Sprecherin des Bundesverbands ausländischer Studierender. Ausländische Studierende haben grundsätzlich keinen Zugang zum BAföG, obwohl die Studienfinanzierung laut Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes seit zig Jahren konstant eines der größten Probleme ist, das Bildungsausländer*innen in Deutschland haben.… weiterlesen →

BAS fordert Entfristung der Stellen im Bereich der Internationalisierung der Hochschulen und bei der Integration ausländischer Studierender

Der Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) begrüßt und unterstützt die Kampagne “Frist ist Frust – Entfristungspakt 2019” der Initiative des Netzwerks für gute Arbeit in der Wissenschaft, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und ver.di zur Entfristung von Stellen an den Hochschulen.

„Die Forderung nach Entfristung darf sich“, so Maimouna Ouattara, Sprecherin des BAS, „nicht nur auf den Bereich Wissenschaft und Lehre beschränken.… weiterlesen →

Mitgliederversammlung des BAS wählt neuen Vorstand

Die Bundesdelegiertenversammlung des BAS | federal delegate assembly des BAS am 19.01.2019 an der Hochschule Düsseldorf bestätigt Maimouna Ouattara (Potsdam) als Sprecherin. Phuong Anh Nguyen (Jena) wurde zur neuen Organisationsreferentin und Fabian de Planque (Ilmenau) erneut zum Finanzreferent gewählt. Ergänzt wird der neue Vorstand durch Kumar Ashish (Oldenburg).
Damit spricht die Bundesdelegiertenversammlung dem Vorstand ihr Vertrauen und Anerkennung für die Arbeit um letzten Jahr aus.… weiterlesen →

Pressemitteilung zur Verlautbarung der universitären Landesrektorenkonferenz Baden-Württembergs

Der Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) wundert sich über die heutige Pressemitteilung Prof. Dr. Bernhard Eitel, der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz und Rektor der Universität Heidelberg, der behauptet, dass die Attraktivität für Studierende im Land ungebrochen sei. „Wir verstehen nicht, auf welcher Grundlage diese Schlussfolgerung getroffen wird“, so Maimouna Ouattara, Sprecherin des BAS.… weiterlesen →

Studiengebührenkommission in Baden-Württemberg nimmt Arbeit auf

Am heutigen Mittwoch, 12.12.2018, nimmt die Kommission zur Evaluierung des Studiengebührengesetzes die Arbeit auf. Das Gesetz erhöht die Zugangshürden zu Hochschulen vor allem für die Zielgruppe ausländische Studierende aus Drittstaaten sowie für Zweitstudierende. Der Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) kritisiert die Zusammensetzung der Evaluierungskommission.

„Die öffentlich wahrnehmbaren kritischen Stimmen der Studierenden wurden zum Großteil nicht zur Evaluierungskommission zugelassen“, bemerkt Maimouna Ouattara, Sprecherin des Bundesverbands ausländischer Studierender (BAS).… weiterlesen →

Eckpunkte für Einwanderungsgesetz: Bleibemöglichkeit für asylsuchende Studierende notwendig

Laut Presseberichten diskutieren die Parteien der Bundesregierung über das anstehende Einwanderungsgesetz ob gut integrierte Asylbewerber*innen, deren Antrag abgelehnt wurde, einen Verbleib in Deutschland ermöglicht werden sollte.

„Wir brauchen eine Bleibemöglichkeit für Asylsuchende im Studium“ fordert Maimouna Ouattara, Sprecherin des Bundesverbands ausländischer Studierender (BAS) im Namen der Interessensvertretung. „Asylsuchende Studierende bereiten sich intensiv auf ein Studium vor, beschäftigen sich mit der Gesellschaft, lernen intensiv Deutsch und sehen ihren Lebensmittelpunkt in der Regel in Deutschland.… weiterlesen →

Lernen am Limit

Keine Wohnung – keine Kohle – kein Seminarplatz – Schluss damit!
Gute Lern- und Lebensbedingungen schaffen!

Statt eines guten Studienbeginns werden viele Studis zu Beginn des Wintersemesters erfahren, was es bedeutet, unter prekären Lebensumständen akademische Höchstleistungen abverlangt zu bekommen. Zu Vorlesungsbeginn sind wieder viele Studienanfänger*innen gezwungen, in Turnhallen, Zelten und Räumen von Studi-Vertretungen zu übernachten, so zeigt sich am drastischsten, wie Wohnungsnot aussieht.… weiterlesen →

Tarifkonflikt an der HU Berlin beeinträchtigt Beratung ausländischer Studierender

Laut dem BAS vorliegenden Informationen werden im eskalierenden Konflikt der Hochschulleitung der Humboldt-Universität Berlin mit der verfassten Studierendenschaft sowie den studentischen Beschäftigten nun die ausländischen Studierenden in Mitleidenschaft gezogen. Da die Universitätsleitung die Studierenden nicht angemessen bezahlen möchte, werden keine Stellenverlängerungen bzw. Stellenneubesetzungen mehr erlaubt, so dass die Studierendenschaft aktuell auch die Stelle der Beratung der ausländischen Studierenden nicht sicherstellen kann.… weiterlesen →