Hilfsgelder laufen aus – syrische Studierende weiter in Not

Nach dem Auslauf der Förderungen für syrische Studierende durch die Akademischen Auslandsämter sind viele Studierende weiter in finanzieller Not. Der Krieg in Syrien hält an, die Schlagzeilen und die Aufmerksamkeit für die besonderen Bedürfnisse syrischer Studierender in Deutschland schwinden – doch das Problem bleibt akut.

„In Baden-Württemberg gibt es den Vorschlag, dass syrische Studierende BAföG und Sozialleistungen beantragen dürfen, ihre Arbeitserlaubnis ausgeweitet wird und der Finanzierungsnachweis für den Aufenthaltstitel entfällt“, erläutert Maimouna Ouattara, Referentin für Soziales des Bundesverbands ausländischer Studierender (BAS). „Diese guten Vorschläge gilt es in ganz Deutschland umzusetzen.“ Johannes Glembek, Geschäftsführer des Verbands ergänzt: „Die syrischen Studierenden stehen beispielhaft dafür, wie ausländische Studierende unverschuldet in extreme Notlagen geraten. Für solche Fälle muss ein dauerhafter Notfonds eingerichtet werden.“

Syrischen Studierenden ist mit Ausbruch des Krieges meist der Lebensunterhalt weggebrochen, weil die Familien für die Studierenden nicht mehr aufkommen können. Zusätzlich haben diese Studierenden häufig eine hohe psychische Belastung, wenn Ihre Angehörigen von den Auseinandersetzungen betroffen sind.

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