Entscheidung gegen Studiengebühren gegen ausländische Studierende in NRW: BAS begrüßt Abkehr von schlechter Idee

Der Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) begrüßt die Entscheidung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, keine Studiengebühren gegen ausländische Studierende mehr einführen zu wollen.

„Wir freuen uns, dass das Ministerium und die Regierungskoalition zu dem Schluss gekommen ist, dass die Einführung der geplanten Studiengebühren keinen Sinn macht“, so Maimouna Ouattara, Sprecherin des BAS. „Auch wenn dies schon bei den Koalitionsgesprächen absehbar war, dass die geplante Einführung keine gute Idee ist, freut uns, dass die Regierungskoalition hier auf die zahlreichen Expert*innen gehört hat, die vor der Einführung warnten und die Empfehlungen mit der Absage nun umsetzen“.

Insbesondere freuen den Bundesverband ausländischer Studierender die Äußerungen aus der CDU, die die Absage mit einer Verbesserung der Weltoffenheit in Verbindung brachten. „Viele ausländische Studierende sahen bereits die Ankündigung einer solchen diskriminierenden Campusmaut nach Herkunft als Ablehnung ihrer Person.“, so Fabian de Planque, Finanzreferent des BAS.

So hat offensichtlich nicht nur das Verwaltungsmonster der Umsetzung des Modells der grünen Wissenschaftsministerin in Baden-Württemberg zur Absage geführt, sondern auch die Erkenntnis, dass für eine verbesserte Internationalisierung und gute Integrationsmöglichkeiten eine solche Studiengebühr kontraproduktiv ist.

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