Studierendenverbände fordern Maßnahmen und Unterstützung für ausländische Studierende während COVID-19

Der Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) fordert in einem Schreiben an Bund und Länder, die Folgen der Maßnahmen gegen SARS-CoV-2 für ausländische Studierende abzumildern.

Die Forderungen vom BAS werden vom studentischen Bundesverband, freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs), sowie dem Studierendenverband Die Linke.SDS, dem AStA der CAU zu Kiel, der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften, dem Aktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren (ABS) und dem Bundesausschuss der Studentinnen und Studenten im der GEW (BASS) unterstützt. “Häufig gerät die besonders schwierige Situation von ausländischen Studierenden aus dem Blick der Politik.”, kritisiert fzs-Vorstand Leonie Ackermann. “Wir fordern ein schnelles und entschlossenes Handeln der Zuständigen im Sinne wirklich aller Studierender.”

In dem vierseitigen Brief macht der BAS auf die besondere Situation der internationalen Studierenden aufmerksam, welche teilweise von weiteren zusätzlichen Problemen betroffen sind.

Charlotte Papke aus dem Bundesvorstand des Die Linke.SDS fügt an: ‘Es ist unsinnig Menschen nach ihrem Geburtsort zu beurteilen. So unterscheiden die Behörden und Hochschulen bei der Frage des Hochschulzugangs immer noch danach, ob sie aus einem EU-Land, außerhalb der EU oder aus einem sog. ‘Sicheren Herkunftsland’ kommen. Wir fordern die Abschaffung dieser institutionellen Ungleichbehandlung.”

Der BAS fordert die Einrichtung eines Notfallfonds und Zugang zu BAföG für internationale Studierende, da insbesondere die finanzielle Lage für viele unsicher ist. Im Gegensatz zu deutschen Studierenden haben sie keinen Anspruch auf BAföG. Dies in Kombination mit der Tatsache, dass viele von ihnen ihre Nebenverdienstmöglichkeiten verlieren, bringt eine große Bürde. Zusätzlich kann sich auch die Situation der Eltern aufgrund des SARS-CoV-2 verschlechtert haben, weswegen auch diese Finanzierungsquelle wegfällt.

Dies beeinflusst auch den notwendigen Finanzierungsnachweis gegenüber der Ausländerbehörde, der unverschuldet durch die aktuellen Zustände teilweise nicht mehr gewährleistet werden kann.

Der BAS fordert eine Aussetzung des Finanzierungsnachweises und die Nichtanrechnung eingeschränkter oder ausgefallener Semester auf die Aufenthaltsdauer, da diese negative Auswirkungen auf die Aufenthaltsgenehmigung haben.Aufenthaltsgenehmigung haben. Zudem müssen Studiengebühren, die lediglich für nicht EU-Studierende gelten, ausgesetzt werden, da Studierende aus Nicht-Eu-Staaten mit einer erheblich höheren finanziellen Belastung konfrontiert sind.

Bezüglich der Aufenthaltsgenehmigung muss auch die Situation der Heimatländer und Regionen der Studierenden beachtet werden. Es sollte nicht unser Ziel sein, dass Studierende in Länder zurückgeschickt werden, welche aktuell als Risikogebiete eingestuft sind. Dies betrifft v.a. Studierende, die ihr Studium im aktuellen Semester abgeschlossen haben. Der BAS fordert insbesondere, dass es eine deutschlandweit einheitliche Regelung für cht unser Ziel sein, dass Studierende in Länder zurückgeschickt werden, welche aktuell als Risikogebiete eingestuft sind. Dies betrifft v.a. Studierende, die ihr Studium im aktuellen Semester abgeschlossen haben. Der BAS fordert insbesondere, dass es eine deutschlandweit einheitliche Regelung für Verlängerungen der Aufenthaltserlaubnis gibt, um die Situation für die internationalen Studierenden nicht zu verschlechtern.

Der BAS fordert eine Verlängerung der öffentlichen Stipendien ohne bürokratische Hürden sowie eine Verschiebung der Prüfungstermine und der Abgabefristen für Abschluss- und Hausarbeiten und die Möglichkeit das Studium angemessen abschließen zu können. Nachteile, wie zusätzlich anfallende Gebühren sind zu erlassen.

Weder die Exmatrikulation, noch die Bewerbung bzw. Immatrikulation darf sich aufgrund der aktuellen Situation zusätzlich unnötig in die Länge ziehen, fordert der BAS. Eventuelle Nachteile für ausländische Studierende sind auszugleichen oder abzufedern.teile für ausländische Studierende sind auszugleichen oder abzufedern.teile für ausländische Studierende sind auszugleichen oder abzufedern.teile für ausländische Studierende sind auszugleichen oder abzufedern.teile für ausländische Studierende sind auszugleichen oder abzufedern.teile für ausländische Studierende sind auszugleichen oder abzufedern.teile für ausländische Studierende sind auszugleichen oder abzufedern.teile für ausländische Studierende sind auszugleichen oder abzufedern.

Der BAS, Die Linke.SDS, der AStA der CAU zu Kiel, die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften, das Aktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren (ABS), der BASS (Bundesausschuss der Studentinnen und Studenten im der GEW) und der fzs rufen zu klarer und scharfer Verurteilung jeglicher Art rassistischer Anfeindungen und Angriffe sowie pauschale Gruppenzuschreibungen in Bezug auf Krankheiten auf. Keine Form von Diskriminierungen und Feindlichkeit ist akzeptabel.

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